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Die Beratungsstelle für Ältere informiert

Leistungen der Pflegeversicherung

Was ist der Unterschied zwischen Kurzzeitpflege und

Verhinderungspflege?

Jeder Pflegebedürftige der einen Pflegegrad von 2 bis 5 anerkannt bekommen hat, erhält jährlich den  Betrag von 1612 € für Kurzzeitpflege  und 1612 € für Verhinderungspflege. Pflegegrad 1 ist davon ausgeschlossen.

Kurzzeitpflege:

 

Viele Pflegebedürftige sind oft nur für begrenzte Zeit auf stationäre Hilfe in

einem Alten-Pflegeheim angewiesen. Dies kann notwendig werden:

*im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt

*wenn nach einem Reha-Aufenthalt es noch nicht möglich ist, zu Hause alleine

  zurechtzukommen

*zur Bewältigung von Krisensituationen im häuslichen Bereich 

*wenn die Pflegeperson selber Behandlung braucht

*wenn die betreuende Person in Urlaub gehen will.

 

Die Pflegeversicherung stellt für ein Kalenderjahr 1612 € für die Kurzzeitpflege

in einem Pflegeheim zur Verfügung. (Pflegekosten) Der Eigenanteil für die Versicherten liegt am Tag zwischen 30-40 €. Das sind die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten usw. Der Eigenanteil wird von der Pflegekasse nicht getragen. Über nicht verbrauchte Entlastungsleistungen kann die Eigenbeteiligung aber im Nachhinein erstattet werden.

Kurzzeitpflege heißt, dass der Pflegebedürftige vorübergehend in einem Pflegeheim lebtalso außerhalb der eigenen vier Wände

Verhinderungspflege:

Hier ist es der Pflegeperson vorübergehend nicht möglich, die pflegebedürftige Person daheim wie gewohnt zu versorgen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Ersatzpflege:

*Die häusliche Pflege kann dann durch einen Pflegedienst geleistet werden.

*Es besteht die Möglichkeit, dass die Verhinderungspflege durch eine      „selbstbeschaffte Pflegeperson“ übernommen wird. Das kann eine Nachbarin oder eine Freundin/Bekannte sein. Hier kann die Verhinderungspflege auch im Stück (Wochenende) oder stundenweise  (z.B. 1x die Woche)in Anspruch genommen werden. Für Verwandte und Verschwägerte gibt es andere Regelungen.

*Anbieter von 24-Stundenkräften können auch für einen begrenzten Zeitraum

helfen.

Damit wird ein Pflegeheimaufenthalt vermieden. Die Pflegeversicherung stellt für ein Kalenderjahr 1612€ zur Verfügung.

Verhinderungspflege heißt, dass der Pflegebedürftige weiterhin zu Hause versorgt wirdaber nicht von der gewohnten Pflegeperson

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